Häufige Fragen (FAQ)

Hier findest du Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden: wie das Spiel funktioniert, woher die Zahlen kommen und was mit deinen Daten passiert.

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So funktioniert das Spiel

Die Regeln sind schnell erklärt. Hier steht, was die Zahl bedeutet, wie lange ein Rätsel offen bleibt und was die drei Tipp-Stufen tun. Mit Bildern erklärt es die Spielanleitung.

Was ist Kontexto?
Kontexto ist ein Wortratespiel auf Deutsch, bei dem du jeden Tag ein geheimes Wort suchst. Um Mitternacht kommt ein neues, und alle suchen dasselbe. Du tippst irgendein deutsches Wort ein und bekommst eine Zahl zurück, den Rang. Rang 1 ist das geheime Wort. Rang 5000 heißt, dass 4999 andere Wörter näher dran sind. Wie nah ein Wort ist, hängt von seiner Bedeutung ab, nicht von seinen Buchstaben. Berechnet wird das mit Hilfe von KI: Sie hat aus sehr vielen Texten gelernt, welche Wörter oft in ähnlichen Sätzen stehen. Du hast so viele Versuche, wie du willst, brauchst kein Konto und zahlst nichts.
Wann gibt es ein neues Wort?
Um Mitternacht deutscher Zeit beginnt das nächste Rätsel. An einem Tag suchen alle dasselbe Wort. So könnt ihr eure Ergebnisse vergleichen, ohne die Lösung zu verraten. Jedes Rätsel hat eine Nummer, die oben im Spiel steht. Ein angefangenes Rätsel bleibt bis Mitternacht offen, du kannst also über den Tag verteilt weiterraten. Willst du nicht bis morgen warten, spiel den Endlos-Modus. Dort bekommst du ein zufälliges Rätsel nach dem anderen, so oft du willst.
Was bedeuten die Farben?
Die Farbe zeigt dir schnell, wie gut dein Wort ist. Grün heißt Rang 1 bis 300: Du bist sehr nah dran. Gelb heißt Rang 301 bis 1500: Die Richtung kann stimmen, aber es ist noch ein Stück. Rot ab Rang 1501 heißt: Dieses Wort ist weit weg, probier lieber eine andere Richtung. Die Farbe ersetzt die Zahl nicht, sie macht die Liste nur leichter lesbar. Oft verrät dir der Unterschied zwischen zwei Zahlen mehr als eine einzelne Farbe. Ein Sprung von 4000 auf 900 zeigt dir eine Richtung deutlicher als ein einzelnes grünes Wort.
Wie viele Versuche habe ich?
So viele, wie du willst. Bei Kontexto gibt es keine Uhr und kein Limit. Jedes Wort ist eine kleine Messung. Ein Wort auf Rang 8000 ist deshalb nicht verschenkt: Es zeigt dir, dass diese Richtung eher nicht stimmt, auch wenn das nicht ganz sicher ist. Laut unseren veröffentlichten Zahlen braucht man im Schnitt rund 85 Versuche für ein gelöstes Rätsel. Von allen beendeten Runden werden 71 Prozent gelöst, 29 Prozent werden aufgegeben. Brauchst du deutlich mehr Versuche, frag dich, ob du zu lange im selben Thema gesucht hast.
Wie funktioniert der Tipp und was bedeuten die Schwierigkeitsgrade?
Alle drei Stärken rechnen mit deinem bisher besten Rang. „Leicht“ halbiert ihn: Du bekommst ein Wort ungefähr auf halber Strecke. „Mittel“ zeigt dir das Wort direkt vor deinem besten und bringt dich nur einen Schritt weiter. „Schwer“ nimmt einen zufälligen Rang zwischen 2 und knapp unter deinem besten, das Wort kann also nah oder weit sein. Das geheime Wort selbst bekommst du nie als Tipp, und Wörter, die du schon hattest, werden übersprungen. Hast du noch gar nichts geraten, kommt der Tipp von weit hinten und hilft entsprechend wenig.

Woher kommen die Zahlen?

Hinter jeder Zahl steckt eine Rechnung. Hier erfährst du, woher der Rang kommt, warum ein Gegenteil manchmal ganz vorne liegt und warum du keine Prozente siehst. Die Fachwörter erklärt das Glossar.

Wie wird die Ähnlichkeit berechnet?
Hinter dem Spiel steckt ein deutsches Sprachmodell namens fastText (cc.de.300). Es hat aus Texten im Internet und aus der deutschen Wikipedia gelernt, in welchen Sätzen ein Wort vorkommt. Jedes Wort ist darin eine Liste aus 300 Zahlen, eine Art Adresse auf einer Bedeutungskarte. Bevor wir die Rätsel bauen, bereinigen wir diese Karte. Sonst wirken sehr häufige Wörter zu allem ähnlich, nur weil sie oft vorkommen. Als Maßstab dienen dabei die rund 15.500 Wörter des Alltags, damit die Nachbarn eines Lösungsworts gewöhnliche Wörter sind und keine seltenen Zusammensetzungen. Dann rechnen wir für jedes geheime Wort aus, wie nah ihm rund 80.000 andere Einträge sind, und sortieren sie in eine feste Liste. Angezeigt wird dein Platz unter den rund 51.000 gewerteten Grundformen. Während du spielst, wird nichts mehr gerechnet, nur noch nachgeschaut.
Warum liegt ein Gegenteil manchmal ganz vorne?
Weil das Spiel misst, in welchen Sätzen Wörter vorkommen, und nicht, ob sie dasselbe bedeuten. „heiß“ und „kalt“ stehen in fast denselben Sätzen, beide vor „Wasser“, „Wetter“ oder „Getränk“. Deshalb liegen sie nah beieinander. Ein sehr guter Rang heißt also „richtiges Thema“, nicht „gleiche Bedeutung“. Das ist kein Fehler, sondern genau das, was das Spiel möglich macht: So kannst du dich über verwandte Wörter heranarbeiten. Liegt ein Gegenteil weit vorne, probier einfach die andere Seite.
Warum sehe ich keinen Prozentwert wie bei Semantle?
Weil man mit einem Prozentwert wenig anfangen kann. Fast alle sinnvollen Wortpaare liegen sehr nah beieinander. Zwischen 41 und 48 Prozent kann der Unterschied zwischen „weit daneben“ und „fast getroffen“ liegen. Ein Rang ist dagegen leicht zu lesen: Er sagt dir, wie viele Wörter näher am Ziel sind. Rang 312 ist klar besser als Rang 4000, während sich 43,2 gegen 41,8 Prozent nach nichts anfühlt. Der Rang entsteht aus derselben Ähnlichkeit, er ist nur leichter zu verstehen.

Wörter, Lösungen und Tipps

Die meisten Fragen drehen sich um Wörter: welche das Spiel kennt, welche die Lösung sein können und mit welchen du am besten anfängst. Die Antworten beruhen auf unserer Auswertung aller 2.400 Rätsel. Mehr dazu steht unter Strategie und Tipps.

Mein Wort wird nicht akzeptiert, warum?
Das Spiel kennt rund 80.000 deutsche Wörter. Wird deins nicht angenommen, liegt das meist an einem von vier Gründen: ein Tippfehler, eine seltene gebeugte Form, ein sehr spezielles Fachwort oder ein Name. Probier zuerst die Grundform, also beim Verb die Form wie „laufen“ und beim Hauptwort die Einzahl wie „Haus“. Hilft das nicht, nimm ein gebräuchlicheres Wort mit ähnlicher Bedeutung. Zusammengesetzte Wörter kennt das Spiel oft nur in der üblichen Schreibweise. Die Prüfung geht sofort, und ein abgelehntes Wort kostet dich keinen Versuch.
Welche Wörter eignen sich als Startwort?
Wir haben 45 Startwörter über alle 2.400 vorbereiteten Rätsel getestet. Am häufigsten brachten „gehen“, „machen“, „arbeit“, „sehen“ und „bauen“ schon im ersten Versuch einen Rang unter 1500. Vier davon sind Verben. Gemessen haben wir jedes Wort allein, nicht eine ganze Startreihenfolge. Wichtig ist nicht, ob ein Startwort grün wird, sondern wie oft es dir überhaupt einen Hinweis gibt. Selbst „gehen“ schafft das nur in etwa jeder achten Runde. Überraschend schlecht ist „wasser“ auf Platz 38 von 45. Es wirkt allgemein, kommt aber immer in ähnlichen Sätzen vor. Für den Anfang reicht es, vier Wörter aus verschiedenen Bereichen festzulegen.
Wie werde ich besser bei Kontexto?
Fang jeden Tag mit denselben vier allgemeinen Startwörtern aus verschiedenen Bereichen an. Dann musst du am Anfang nicht nachdenken. Schau dir danach zuerst die schlechten Ränge an: Ein Wort auf Rang 8000 zeigt dir, dass diese Richtung eher nicht stimmt. Ganz ausgeschlossen ist sie damit aber nicht. Probier dann Wörter aus verschiedenen Richtungen statt mehrere Wörter mit derselben Bedeutung, denn die bringen dir kaum Neues. Wird dein bester Rang nach mehreren Versuchen im selben Thema nicht besser, wechsle das Thema.
Kann das Lösungswort ein Verb oder Adjektiv sein?
Ja. Das geheime Wort ist immer ein deutsches Wort in seiner Grundform. Das kann auch ein Verb wie „laufen“ oder ein Adjektiv wie „kalt“ oder „hell“ sein. Wer nur Hauptwörter probiert, lässt einen großen Teil der möglichen Lösungen aus und wundert sich, warum die Zahlen nicht kleiner werden. Ein Tipp aus der Praxis: Sind deine besten Wörter alle Hauptwörter aus einem Thema und bleiben trotzdem bei Rang 300 hängen, ist die Lösung oft das passende Verb oder Adjektiv.
Können Eigennamen die Lösung sein?
Nein. Vornamen, Nachnamen, Städte, Länder und Marken sind nie das geheime Wort. Die nächsten Nachbarn eines Namens sind vor allem andere Namen. An so ein Wort kannst du dich nicht herantasten, entweder du kennst es oder nicht, und das passt nicht zum Spiel. Wir sortieren Namen automatisch aus und pflegen zusätzlich Listen von Hand. Eingeben darfst du Namen trotzdem, sie bekommen ganz normal einen Rang. Ist doch einmal ein Name das Tageswort, ist das ein Fehler. Sag uns dann bitte über die Kontaktseite Bescheid.

Geräte, Spielstand und Spielen mit anderen

Kontexto läuft im Browser, ohne Konto und ohne Installation. Hier steht, was das für deinen Spielstand bedeutet, was beim Gerätewechsel passiert und wie du mit anderen spielst.

Kann ich auf mehreren Geräten spielen?
Spielen kannst du überall, deinen Spielstand mitnehmen aber nicht. Deine Wörter, dein Fortschritt und deine Statistik liegen nur in dem Browser, in dem du spielst. Es gibt kein Konto, deshalb kann der Server deinen Stand nicht für dich aufheben. Wechselst du vom Handy an den Computer, fängst du das Rätsel dort neu an. Das Gleiche passiert, wenn du deine Browserdaten löschst oder in einem privaten Fenster spielst. Wir haben uns bewusst gegen Anmeldung und Profile entschieden. Der Preis dafür ist, dass nichts zwischen Geräten abgeglichen wird.
Auf welchen Geräten kann ich Kontexto spielen?
Auf jedem Gerät mit einem aktuellen Browser: Handy, Tablet, Laptop oder Computer. Du musst nichts installieren und nichts einrichten. Die Seite passt sich an deinen Bildschirm an. Auf dem großen Bildschirm siehst du mehr auf einmal, auf dem Handy bleibt alles in Daumennähe. Du kannst das Spiel auch nur mit der Tastatur oder mit einem Screenreader bedienen. Wenn dein Gerät auf weniger Bewegung eingestellt ist, hält sich das Spiel daran. Es gibt ein helles und ein dunkles Design, das sich zuerst nach deinem Gerät richtet.
Gibt es Kontexto als App?
Im App Store gibt es Kontexto nicht, und das ist Absicht. Kontexto läuft komplett im Browser, ohne Download und ohne Berechtigungen. Auf dem Handy kannst du die Seite über „Zum Startbildschirm hinzufügen“ ablegen. Danach startet sie mit eigenem Symbol im Vollbild, wie eine richtige App. Der Vorteil: Jede Verbesserung ist beim nächsten Öffnen sofort da. Es gibt keine veralteten Versionen und kein Konto im Store.
Kann ich frühere Wörter nachspielen?
Eine Liste mit allen früheren Lösungen gibt es nicht. Sonst würde man die Lösung des heutigen Tages zu leicht finden. Über die Nummer kannst du ein früheres Rätsel aber gezielt öffnen. Willst du einfach mehr spielen, nimm den Endlos-Modus. Er nimmt ein zufälliges Rätsel aus 9.537 vorbereiteten Runden, egal von welchem Tag, und merkt sich, welche du schon hattest. So kannst du üben, so viel du willst, ohne dass die heutige Lösung irgendwo nachzulesen ist.
Kann ich Kontexto mit Freunden spielen?
Ja, auf mehrere Arten. Im Duell rät jeder für sich dasselbe geheime Wort. Vom anderen siehst du nur den besten Rang und die Zahl der Versuche, nie seine Wörter. Im Koop sucht ihr zusammen und teilt euch eine Liste. Jedes Wort sehen alle sofort. Beides startest du mit einem Link, ohne Konto und ohne Installation, und alles wird live übertragen. Für Wördle gibt es das Duell auch. Verlässt du die Runde, kommst du über denselben Link zurück, solange sie läuft. Dazu gibt es drei Arena-Modi mit Uhr für bis zu acht Leute.

Kontexto und andere Wortspiele

Es gibt viele Wortspiele, und jedes fragt etwas anderes ab. Hier steht, worin sich Kontexto von den drei Spielen unterscheidet, mit denen es am häufigsten verwechselt wird. Alle vier nebeneinander findest du im großen Vergleich.

Was ist der Unterschied zwischen Kontexto und Wordle?
Die beiden Spiele fragen etwas ganz anderes ab. Bei Wordle, hier heißt es Wördle, suchst du ein Wort mit fünf Buchstaben in sechs Versuchen. Die Farben zeigen dir, welche Buchstaben stimmen und wo sie stehen. Du schließt also Buchstabe für Buchstabe aus. Bei Kontexto sind die Buchstaben egal. Du bekommst für jedes Wort einen Rang, der zeigt, wie nah seine Bedeutung am geheimen Wort ist. Du hast so viele Versuche, wie du willst, und tastest dich über verwandte Wörter heran. Wördle ist nach höchstens sechs Versuchen vorbei. Kontexto läuft, bis du das Wort findest oder aufgibst. Beide Spiele gibt es hier jeden Tag neu auf Deutsch.
Was ist der Unterschied zwischen Kontexto und Contexto?
Contexto ist das Spiel, das die Idee „Bedeutung statt Buchstaben“ bekannt gemacht hat, ursprünglich nicht auf Deutsch. Kontexto ist ein eigenes Spiel für die deutsche Sprache: mit einem deutschen Sprachmodell, eigenem Wortschatz und eigenen Lösungswörtern. Eine Übersetzung würde nicht reichen, denn welche Wörter verwandt sind, ist in jeder Sprache anders. „Schloss“ kann ein Gebäude oder ein Türschloss sein, „Bank“ ein Geldinstitut oder eine Sitzbank. Solche Wörter verhalten sich im Deutschen anders als ihre englischen Gegenstücke. Dazu kommen Modi, die es dort nicht gibt, zum Beispiel Endlos, Duell und Koop.
Worin unterscheidet sich Kontexto von Semantle?
Semantle war eines der ersten Wortspiele, bei denen es um Bedeutung geht, und läuft auf Englisch. Der größte Unterschied ist die Antwort, die du bekommst. Semantle zeigt dir eine Ähnlichkeit in Prozent, Kontexto einen Rang. Prozente sind schwer zu deuten, weil fast alle sinnvollen Wortpaare sehr nah beieinander liegen und schon kleine Nachkommastellen entscheiden. Einen Rang verstehst du sofort: 312 ist besser als 4000. Außerdem arbeitet Kontexto durchgehend mit deutschen Wörtern, deutschem Wortschatz und deutschen Lösungen.

Kosten und Daten

Kontexto ist kostenlos und ohne Werbung. Wer möchte, kann das Projekt freiwillig über Ko-fi unterstützen. Was wir speichern und was nicht, steht hier kurz und ausführlich in der Datenschutzerklärung.

Ist Kontexto kostenlos? Gibt es Werbung?
Ja, Kontexto ist komplett kostenlos. Es gibt keine Bezahlschranke, kein Abo und keine Funktion, für die du zahlen musst. Werbung gibt es auch keine: Auf diesen Seiten lädt kein Werbenetzwerk, und es werden keine Werbe- oder Tracking-Cookies gesetzt. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann das freiwillig über Ko-fi tun, mit dem Knopf „Unterstützen“. Dafür bekommst du nichts extra, und am Spiel ändert sich nichts. Wir drängen dich auch nie: Es öffnet sich nichts von selbst.
Werden meine eingegebenen Wörter gespeichert?
Deine Liste liegt nur in deinem Browser. An den Server geht immer nur das eine Wort, damit er den Rang nachschauen kann. Dabei wird nichts gespeichert, das zu dir führt. Für unsere Statistik zählen wir nur Summen, zum Beispiel wie oft insgesamt geraten wurde. Wie viele verschiedene Menschen spielen, schätzen wir mit einem Verfahren, aus dem sich niemand zurückverfolgen lässt. Einzelne Ereignisse löschen wir nach 35 Tagen. Cookies für Werbung oder Statistik setzt Kontexto nicht.

Deine Frage war nicht dabei? In der Spielanleitung und auf der Strategie-Seite findest du weitere Details, das Glossar erklärt die Begriffe hinter dem Spiel, und über die Kontaktseite erreichst du uns direkt.