Wördle im Detail
Wördle ist die deutsche Wordle-Variante von Kontexto: Errate jeden Tag ein Wort mit fünf Buchstaben in höchstens sechs Versuchen. Kostenlos, ohne Anmeldung, direkt im Browser. Alle Spielenden raten am selben Tag dasselbe Wort.
Warum Wördle spielen?
Klare Regeln, kurze Runde
Sechs Versuche, drei Farben, kein Zufall. Eine Partie dauert selten länger als fünf Minuten und endet mit einem eindeutigen Ergebnis.
Jeden Tag ein neues Wort
Um Mitternacht startet das nächste Rätsel. Welches Wort wann an der Reihe ist, steht seit dem Aufbau der Spieldaten fest und ist reine Rechnung, kein Zufall zur Laufzeit.
Auch gegen Freunde
Im Wördle-Duell raten beide dasselbe Wort mit denselben sechs Versuchen, mit Live-Fortschritt über einen geteilten Link.
Kostenlos und ohne Konto
Keine Registrierung, keine Bezahlschranke. Der Spielstand liegt lokal in deinem Browser.
So funktioniert's
Wort eingeben
Tippe ein deutsches Wort mit fünf Buchstaben und bestätige mit Enter.
Farben lesen
Grün heißt richtiger Buchstabe an richtiger Stelle, Gelb richtiger Buchstabe an falscher Stelle, Grau kommt nicht vor.
Ausschließen
Jeder Zug verkleinert die Menge der möglichen Wörter. Nutze die grauen Buchstaben genauso wie die grünen.
Warum es keine Umlaute gibt
Wördle nutzt das Alphabet von a bis z, also genau 26 Buchstaben. Wörter mit ä, ö, ü oder ß kommen deshalb weder als Lösung noch als Tipp vor. Das kostet schöne Wörter wie „Käse“ oder „Möbel“, und es ist trotzdem die beste der drei möglichen Entscheidungen.
Umlaute auf die Tastatur zu nehmen macht das Layout auf dem Smartphone unhandlich und verlangt eine Sonderregel: Zählt ein eingegebenes „a“ als Teiltreffer für ein „ä“ in der Lösung? Sagt man ja, verrät man zu viel. Sagt man nein, fühlt es sich unfair an. Umlaute aufzulösen wäre noch schlechter, denn aus dem vierbuchstabigen „Käse“ würde ein fünfbuchstabiges „kaese“, und die Wortlängen im Spiel hätten nichts mehr mit den Wortlängen zu tun, die man kennt. Der Verzicht ist die einzige Variante ohne Sonderregel: Was auf der Tastatur steht, gilt.
Zwei Wortlisten mit gegensätzlichen Zielen
Wördle führt getrennte Listen für erlaubte Tipps und mögliche Lösungen, weil die Anforderungen an beide sich widersprechen.
| Merkmal | Ratewörter | Lösungswörter |
|---|---|---|
| Ziel | möglichst großzügig | möglichst streng |
| Gebeugte Formen | erlaubt | nie |
| Seltene Wörter | erlaubt | nein |
| Eigennamen und Marken | wenn im Wortschatz | nie |
| Fremdwörter | wenn eingedeutscht | nein |
Nichts ist ärgerlicher, als ein völlig normales deutsches Wort einzutippen und „ungültig“ zu lesen. Deshalb enthält die Rateliste jedes Fünfbuchstabenwort aus dem Wortschatz, inklusive Plural und konjugierter Verben. Eine Lösung, die niemand kennt, ist dagegen kein Rätsel, sondern Pech. Lösungswörter laufen deshalb durch dieselbe Prüfung wie bei Kontexto: keine Eigennamen, keine Fremdwörter, keine gebeugten Formen, keine Fragmente.
Für dich folgt daraus eine verwertbare Information: Weil Lösungen immer Grundformen sind, kannst du Pluralformen und konjugierte Verben aus deiner Kandidatenliste streichen, sobald es eng wird. Wie die Listen im Einzelnen gebaut werden, steht in Wie die deutsche Wördle-Wortliste gebaut wurde.
Startwörter, die etwas bringen
Ein gutes Startwort fragt möglichst viele häufige Buchstaben gleichzeitig ab und wiederholt keinen davon. Ein doppelter Buchstabe verschenkt eine Position, die du zum Ausschließen gebraucht hättest.
- reise, deckt drei Vokale und zwei sehr häufige Konsonanten ab.
- laden, kombiniert die häufigsten Konsonanten des Deutschen mit zwei Vokalen.
- staub, prüft den seltener getesteten Vokal u mit.
- monat, gute Mischung aus o, a und drei häufigen Konsonanten.
Denk beim Kandidatensuchen nie in Umlauten. Fällt dir „Bäume“ ein, ist es kein möglicher Zug, weder als Tipp noch als Lösung. Das schließt eine ganze Klasse von Wörtern aus und verkleinert deinen Suchraum spürbar.
Wördle und Kontexto: zwei verschiedene Denkarten
Beide Spiele stehen auf derselben Seite und funktionieren gegensätzlich. Bei Wördle schneidet jeder Zug Möglichkeiten weg, der Suchraum ist von Anfang an bekannt und verkleinert sich berechenbar. Deshalb funktioniert dort Ausschlusslogik.
Bei Kontexto bekommst du stattdessen eine Rangzahl, die dir sagt, wie weit du von der Bedeutung des Zielworts entfernt bist, aber nicht, in welche Richtung du gehen musst. Dort zählt assoziatives Denken, und es gibt kein Versuchslimit. Wer von einem Spiel ins andere wechselt, muss die jeweils andere Gewohnheit bewusst ablegen. Der ausführliche Vergleich steht in Kontexto vs. Wordle.