Kontexto ist ein kostenloses, tägliches Wort-Ratespiel ohne Anmeldung. Errate das geheime Wort des Tages. Nach jedem Tipp zeigt dir Kontexto, wie nah du an der Bedeutung des Zielworts bist. Je kleiner die Zahl, desto näher bist du dran.
Es zählt die Bedeutung im Kontext, nicht die Buchstaben, ein Workout für deinen deutschen Wortschatz.
Kein Druck: Du darfst so oft raten, wie du willst, bis du das Zielwort findest.
Um Mitternacht startet ein neues Rätsel, alle raten dasselbe Wort des Tages.
Komplett kostenlos und ohne Anmeldung, einfach die Seite öffnen und losraten.
Tippe ein beliebiges deutsches Wort ein und bestätige.
Jedes Wort bekommt einen Rang. Rang 1 ist das gesuchte Wort. Die Reihenfolge entsteht aus KI-Worteinbettungen (fastText), trainiert auf großen deutschen Textkorpora.
Es zählt die Bedeutung, nicht die Buchstaben: „Hund“ liegt nah bei „Katze“, aber weit weg von „Hundert“. Folge der Bedeutung Richtung Rang 1.
Gesucht ist das Wort Strand. So könnte sich eine Partie Schritt für Schritt entwickeln, jeder Tipp rückt näher an die Bedeutung:
| Dein Tipp | Rang | Bedeutung |
|---|---|---|
| Computer | 8420 | weit entfernt |
| Meer | 312 | auf dem Weg |
| Küste | 47 | sehr nah |
| Strand | 1 | Treffer! |
In der Spielanleitung siehst du diesen Ablauf als Animation Schritt für Schritt.
Vier Züge wie im Beispiel oben sind der Idealfall, der Normalfall sieht anders aus. Über alle bisher gespielten Partien liegt der Schnitt bei rund 85 Rateversuchen je Lösung, und 71 von 100 begonnenen Rätseln werden am Ende gelöst. Zeitlich sind das meist fünf bis dreißig Minuten, verteilt über den Tag, denn ein Rätsel bleibt bis Mitternacht offen.
Der größte Unterschied zwischen einer kurzen und einer langen Partie liegt nicht im Wortschatz, sondern im Umgang mit schlechten Rängen. Wer ein Feld nach drei erfolglosen Zügen verlässt, ist schneller fertig als jemand, der im selben Feld nach immer feineren Synonymen sucht. Ein Wort auf Rang 8.000 ist deshalb kein verlorener Zug: Es schließt eine ganze Richtung sicher aus. Bleibst du trotzdem stecken, hilft die Tipp-Funktion in drei Stufen weiter, und wer die Lösung sehen will, kann jederzeit auflösen.
Bei Wördle errätst du ein Wort Buchstabe für Buchstabe. Bei Kontexto geht es um Bedeutung: Es gibt unbegrenzt viele Versuche, und jeder Tipp bringt dich der Lösung semantisch näher. Beide Spiele gibt es hier täglich neu, auf Deutsch.
Kontexto ist kein Baukasten und kein übersetztes Fremdprodukt. Modell, Vokabular, Lösungsauswahl und alle Spielmodi sind für dieses Spiel entstanden und werden hier gepflegt. Jeder der folgenden Punkte ist an anderer Stelle ausführlich belegt.
Ein deutsches fastText-Modell mit 300 Zahlen je Wort, trainiert auf Common Crawl und der deutschen Wikipedia. Kein übersetztes englisches Modell und keine fremde Schnittstelle.
Vor der Berechnung werden der Mittelwert und die drei stärksten Hauptkomponenten entfernt. Ohne diesen Schritt wären häufige Wörter zu allem ähnlich und jeder Rang wertlos.
Jede Tageslösung durchläuft automatische Filter und Sperrlisten, die von Hand gepflegt werden: kein Eigenname, kein anstößiger Ausdruck, keine ß/ss-Doppelform.
868.000 Rateversuche, 10.200 gelöste Rätsel, im Schnitt 85 Versuche je Lösung. Die Auswertung liegt offen, samt Skript und Methodik.
Beim Raten wird nichts live berechnet. Für jedes der 2.400 vorbereiteten Rätsel liegt die vollständige Rangliste über rund 80.000 Wörter fertig vor, eine Eingabe ist deshalb ein Nachschlagen und keine Modellabfrage. Das hält die Antwort schnell und macht die Ränge über den ganzen Tag stabil: Zwei Personen, die dasselbe Wort eingeben, sehen garantiert denselben Rang. Wie diese Ranglisten entstehen, steht ausführlich in Wie das Lösungswort entsteht und in All-but-the-Top.
Neben dem Tagesrätsel gibt es vier weitere Arten zu spielen, alle hier entstanden: den Koop-Modus mit geteilter Rateliste, das Duell gegen Freunde, einen Unendlich-Modus für beliebig viele Partien am Stück und Wördle samt eigenem Duell. Mehrspieler läuft über einen geteilten Link, ohne Konto und ohne Installation, die Stände werden live übertragen.
Aus den gespielten Partien entsteht Auswertung, die es sonst nirgends gibt. Für 46 Startwörter wurde über alle 2.400 Rätsel gemessen, wie oft sie überhaupt ein verwertbares Signal liefern. „gehen“ führt das Feld mit 13,2 Prozent an, „wasser“ landet entgegen der Erwartung auf Platz 39 von 45. Die vollständige Tabelle steht im Startwort-Benchmark, alle veröffentlichten Kennzahlen samt Methodik unter Kontexto in Zahlen.
Wie das Spiel rechnet, was die Auswertung von 868.000 Rateversuchen ergeben hat und welche Strategie messbar funktioniert, steht ausführlich im Blog. Die sechs jüngsten Beiträge:
154.150 Eingaben gegen den Startwort-Benchmark gelegt: Die Beliebtheit eines Wortes sagt nichts über seine Eignung. Rangkorrelation minus 0,009, und „tier“ liegt auf Platz 39 von 45.
391.300 Rateversuche und 4.700 Lösungen über 31 Tage ausgewertet. Am Wochenende wird 38 Prozent weniger gespielt und mit 74,4 statt 85,9 Versuchen gelöst.
Für jedes der 2.400 Rätsel ausgerechnet, welchen Rang 46 Kandidatenwörter bekommen hätten. Ergebnis: Verben schlagen Substantive, und „Wasser“ ist ein schlechtes Startwort.
85 Rateversuche je gelöstem Rätsel, 71 Prozent Lösungsquote, 4,5 Tipps pro Partie und die 100 meistgeratenen Wörter. Echte Zahlen aus der serverseitigen Zählung.
Die komplette Auswahlkette hinter dem Wort des Tages: Vokabularfilter, Häufigkeitsschwelle, vier semantische Signale gegen Eigennamen und der Fall „anlässlich“.
Leicht halbiert deinen besten Rang, mittel gibt den direkten Nachbarn, schwer würfelt. Die genauen Formeln und wann welcher Modus sich lohnt.
Alle 24 Beiträge nach Grundlagen, Strategie und Technik sortiert: zur Blogübersicht.
Ausführliche Antworten auf alle 23 Fragen, von der Wortauswahl über die Technik bis zu Datenschutz und Werbung, stehen auf der Seite Häufige Fragen.